Credit Risk Sharing Strategy
Seit der globalen Finanzkrise von 2007 bis 2009 hat sich der Markt für Credit Risk Sharing (CRS) erheblich ausgeweitet – angetrieben durch neue Bankenregulierung. Für Banken hat sich CRS zu einem strategischen Instrument entwickelt, das es ihnen ermöglicht, ihre Finanzierungskapazität zu erweitern und gleichzeitig zur Förderung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität beizutragen. Für Investoren wiederum bietet CRS Zugang zu schwer zugänglichen Kernkreditportfolios von Banken – mit dem Potenzial, risikoadjustierte Renditen zu verbessern und die Diversifikation zu erhöhen.
Investmentphilosophie
Das Team strebt an, Illiquiditäts- und Komplexitätsprämien zu erzielen, indem es vorrangig in CRS investiert – darunter Unternehmenskredite, KMU1-Finanzierungen sowie Leasinggeschäfte, die von europäischen Banken begeben werden. Dabei werden ESG2-Kriterien in die Investitionsentscheidungen integriert – in enger Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Sustainability Centre von BNP Paribas Asset Management.
Investmentprozess
Die Strategie folgt einem strengen Investmentprozess, der Folgendes umfasst:
- Multi-Channel-Beschaffung
- Pre-Screening von Investments auf Basis von Portfolio- und Strukturmerkmalen
- Umfassende Due-Diligence-Prüfung
- Überwachung durch das Investmentkomitee und regelmäßige Überprüfungen
Team und Expertise
Das in Paris ansässige CRS-Team wird von Branchenexperten Michel Fryszman mit über 34 Jahre Branchenerfahrung geleitet. Das Team setzt sich aus erfahrenen Fachleuten zusammen, die über fundierte Kenntnisse der Bankenregulierung, der strukturierten Finanzierungen und der Unternehmenskreditvergabe verfügen.3
Vollständig integriert in die über 100 Experten umfassende Private Assets-Gruppe, wird das Team von verschiedenen Einheiten innerhalb von BNP Paribas Asset Management unterstützt – darunter unser Sustainability Centre, die Quantitative Research Group, das Macro Research Team sowie das umfassende BNP Paribas-Netzwerk.
[1] KMU: Kleine und mittlere Unternehmen.
[2] ESG: Umwelt, Soziales und Governance. Die ESG-Bewertungen beruhen auf der hauseigenen Methodologie von BNP Paribas Asset Management, die alle drei ESG-Aspekte berücksichtigt.
[3] BNP Paribas Asset Management, Stand 30. September 2024.
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Rechtshinweis
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Anlagen unterliegen Marktschwankungen und anderen mit Anlagen in Wertpapieren verbundenen Risiken. Der Wert von Anlagen und ihre Erträge können sowohl steigen als auch fallen, und Anleger erhalten den ursprünglichen Anlagebetrag möglicherweise nicht vollständig zurück. Es ist nicht garantiert, dass der Fonds sein Performanceziel erreicht.
Private Vermögenswerte sind Anlagegelegenheiten, die auf öffentlichen Märkten wie z.B. Aktienbörsen nicht verfügbar sind. Sie ermöglichen es Anlegern, unmittelbar von langfristigen Anlagethemen zu profitieren, und können Zugang zu speziellen Sektoren oder Branchen wie z.B. Infrastruktur, Immobilien, Private Equity und anderen alternativen Anlagen bieten, die über die traditionellen Wege nur schwer erreichbar sind. Private Vermögenswerte erfordern jedoch sorgfältige Abwägungen, denn sie setzen meistens hohe Mindestanlagen voraus und können komplex und illiquide seine.
ILLIQUIDITÄT DER ANTEILE DES TEILFONDS: Die Anlagen unterliegen Marktschwankungen und den mit Anlagen in Wertpapieren verbundenen Risiken. Der Wert von Anlagen und ihre Erträge können sowohl steigen als auch fallen und Anleger erhalten ihren ursprünglich investierten Betrag möglicherweise nicht vollständig zurück.
ILLIQUIDITÄT DER ANLAGEN DES TEILFONDS: Der Wert einer Anlage kann durch Zinsschwankungen beeinflusst werden. Zinssätze können von verschiedenen Elementen oder Ereignissen beeinflusst werden, wie z. B. der Geldpolitik, dem Diskontierungssatz, der Inflation usw.
KREDITQUALITÄT: Dieses Risiko kann sich aus der Herabstufung des Ratings eines Kreditnehmers ergeben, in dem die Teilfonds investiert sind, was zu einer Wertminderung der Anlagen führen kann. Teilfonds, die in hochverzinsliche Kredite investieren, weisen aufgrund der stärkeren Schwankungen ihrer Währung oder der Qualität des Emittenten ein überdurchschnittliches Risiko auf.
LIQUIDITÄTSRISIKO: Es besteht das Risiko, dass in den Teilfonds getätigte Anlagen aufgrund eines übermäßig beschränkten Marktes (der sich häufig in einer sehr breiten Geld-Brief-Spanne oder erheblichen Kursschwankungen äußert), bei einer Herabstufung ihrer „Ratings“ oder einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage illiquide werden können.
LANGFRISTIGKEIT DER MEISTEN ANLAGEN: Zu den Risiken gehören: der Mangel an Liquidität am Sekundärmarkt, Bewertungsrisiken, mangelnde Standardisierung und Regulierung, das Risiko der Hebelwirkung, das Gegenparteirisiko.
KONZENTRATION: Dieses Risiko bezieht sich auf die Qualität der Gegenpartei, mit der die Fonds Geschäfte tätigen oder verschiedene Transaktionen abschließen. Dieses Risiko spiegelt die Fähigkeit der Gegenpartei wider, ihren Verpflichtungen (Zahlung, Lieferung, Rückzahlung usw.) nachzukommen.
MARKTRISIKO: Obwohl der Teilfonds eher eine „Take-and-hold“- als eine Handelsstrategie verfolgt, unterliegt er bei Erwerb, Handel und Veräußerung von Vermögenswerten den Marktpreisen, insbesondere während der Anlaufphase des Portfolios. Darüber hinaus wird der Nettoinventarwert auf Basis von Marktpreisen berechnet, die möglicherweise den tatsächlichen Wert der Anlage über- oder unterschätzen oder nicht den tatsächlichen Preis widerspiegeln, zu dem die Anlage verkauft werden könnte.
ZINSEN: Ein Anstieg oder Rückgang der Zinssätze spiegelt sich möglicherweise nicht unmittelbar in den Zinszahlungen für die zugrunde liegenden Wertpapiere des Portfolios wider, ein Anstieg der Zinssätze könnte sich jedoch negativ auf die Qualität der Anlagen des Teilfonds auswirken.
WECHSELKURSE UND WÄHRUNGSABSICHERUNG: Die Währung der Vermögenswerte des Teilfonds kann sich von der Währung des Teilfonds unterscheiden. Daher unterliegt der Teilfonds Wechselkursschwankungen, wobei sich der Teilfonds verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz der Vermögenswerte für einen bestimmten Zeitraum abzusichern. Es kann jedoch nicht garantiert werden, dass die Währungsabsicherung in vollem Umfang wirksam ist, da nicht abgesicherte Teile des Portfolios weiterhin Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind; zudem kann der Teilfonds im Falle erheblicher Rücknahmen vorübergehend übermäßig abgesichert sein.
Berechnung des Nettoinventarwerts: Der Nettoinventarwert pro Anteil des Teilfonds wird erst nach der Ermittlung des Werts seiner Anlagen bestimmt und mitgeteilt.
Der Nettoinventarwert basiert auf den Daten eines externen Preisanbieters. Der Anlageverwalter kann die Genauigkeit der von einem externen Preisanbieter erhaltenen Preise und somit auch die Genauigkeit des auf diesen Preisen beruhenden Nettoinventarwerts nicht beurteilen. Es kann nicht garantiert werden, dass die von einem externen Preisanbieter erhaltenen Preise den fairen Wert darstellen oder dem bei einer etwaigen Veräußerung der Anlage realisierten oder dem sich durch Nachfrage und Angebot am Markt ergebenden Wert oder dem bei einer sofortigen Veräußerung der Anlage tatsächlich realisierbaren Wert entsprechen. Sollten das Unternehmen und/oder der Anlageverwalter die Bewertungsmethode ändern, gelten für die neue Bewertungsmethode die gleichen Einschränkungen wie oben angegeben.
VORZEITIGE RÜCKNAHME: Entscheidet sich der Anteilseigner dafür, seine Anteile vor dem Ende des empfohlenen Anlagezeitraums zurückzugeben, wird eine Gebühr für die vorzeitige Rücknahme erhoben, die sich nach dem Anlagezeitraum des Anteilseigners richtet, wie im Abschnitt Gebühren und Kosten definiert.
WIEDERANLAGE: Es ist möglich, dass der Teilfonds nicht in der Lage sein wird, seine Nettoerträge oder das Kapital, das durch die Verwertung von Vermögenswerten in den vorstehend genannten zugrunde liegenden Anlageklassen generiert wurde, zu einem ähnlichen Risiko-Rendite-Niveau wieder anzulegen.
UMWELT-, SOZIAL- UND GOVERNANCE-ANLAGERISIKO (ESG): Das Fehlen gemeinsamer oder harmonisierter Definitionen und Kennzeichnungen zur Integration von ESG- und Nachhaltigkeitskriterien auf EU-Ebene kann zu unterschiedlichen Ansätzen der Manager bei der Festlegung von ESG-Zielen führen. Dies bedeutet auch, dass es schwierig sein kann, Strategien zu vergleichen, die ESG- und Nachhaltigkeitskriterien integrieren, da die Auswahl und die Gewichtung bei der Auswahl von Investitionen auf Metriken basieren können, die zwar denselben Namen tragen, denen aber unterschiedliche Bedeutungen zugrunde liegen. Bei der Bewertung eines Wertpapiers anhand der ESG- und Nachhaltigkeitskriterien kann der Anlageverwalter auch Datenquellen nutzen, die von externen ESG-Research-Anbietern bereitgestellt werden. Angesichts des sich entwickelnden Charakters von ESG können diese Datenquellen bis auf weiteres unvollständig, ungenau oder nicht verfügbar sein. Die Anwendung von Standards für verantwortungsvolles Geschäftsgebaren im Anlageprozess kann zum Ausschluss von Wertpapieren bestimmter Emittenten führen. Folglich kann die Wertentwicklung des Teilfonds zeitweise besser oder schlechter sein als die Wertentwicklung vergleichbarer Fonds, die solche Standards nicht anwenden.