Die Weltwirtschaft ist stark von der Dezimierung der Biodiversität betroffen und sollte daher ein wichtiges Thema für Anleger sein. Nicht zuletzt, weil der Rückgang der Ökosysteme auch das Erreichen der weltweiten Klimaziele erschwert, wie Adam Kanzer, Head of Stewardship for the Americas, betont.
Hören Sie diesen Podcast aus der Reihe Talking Heads, in dem Adam Kanzer und Andrew Craig, Co-Head des Investment Insights Centre, über die aktuelle COP15-Konferenz sprechen. Auf der Konferenz soll eine Reihe unterschiedlicher Ziele vereinbart werden. Darunter ein Fahrplan für die Umkehrung des vom Menschen verursachten Naturverlusts aufgrund der Abholzung von Wäldern und die Sicherung von Ökosystemleistungen wie der Reinigung von Luft und Wasser, bis 2030.
„Anleger spielen dabei eine entscheidende Rolle – viele der Unternehmen, in die wir [gemeinsam] investieren, treiben das Problem voran oder sind in hohem Maße von der Natur abhängig.“ Kanzer plädiert für gemeinsame Bemühungen von Investoren und politischen Entscheidungsträgern, um Fortschritte bei naturfreundlichen Lebens- und Arbeitsweisen zu erzielen. Diese könnten dazu beitragen, das systemische Risiko des Verlusts der Biodiversität zu mindern und sind mit beträchtlichen Investitionsmöglichkeiten verbunden.
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